Siegfried Steger, ein Kämpfer für die Freiheit Südtirols hat uns verlassen

Bild: Lorenz Puff, Schützenkompanie Gries.

Am 21. Februar 2026 verstarb nach schwerem Leiden Siegfried Steger, ein tapferer Vorkämpfer für die Freiheit Südtirols.

Mehrere Nachrufe würdigten seine Tapferkeit und seine Leistungen.

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50. Todestag: Gedenken an einen unvergesslichen Freiheitskämpfer

Plakat des Südtiroler Heimatbundes (SHB) zum Gedenken an Georg Klotz

Nachruf von Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes (SHB)

Am 11. September 1919 wurde Georg Klotz in Walten im Passeiertal geboren. Wie es der Zufall der Geschichte ist, wurde am Tag zuvor in der französischen Hauptstadt Paris mit dem Friedensvertrag von St. Germain-en-Laye das Los Südtirols besiegelt. So wusste der Passeirer von klein auf, was seine Lebensaufgabe ist.

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Abschied von dem ehemaligen Freiheitskämpfer Claudius Molling

Claudius Molling wurde 1933 geboren und entstammte einer Familie mit engen historischen Bezügen zu Südtirol. Sein Großvater stammte aus Campill im Gadertal und übersiedelte nach Nordtirol. Seine Mutter wurde in Brixen als Tochter des Brauherrn Hugo Seidner geboren. Durch ihre Heirat mit dem Offizier Alois Molling kam sie nach Innsbruck. Alois Molling, der Vater von Claudius, diente im Ersten Weltkrieg als Offizier bei den Tiroler Kaiserschützen, bis er schwer verwundet wurde. 1945 zog er als Mandatar in den Tiroler Landtag ein.

Sein Sohn Claudius Molling war als akademischer Bildhauer, Maler und Restaurator tätig. Über den künstlerischen Bereich hinaus prägte ihn jedoch vor allem sein politisches Engagement.

Roland Lang, Obmann des „Südtiroler Heimatbundes“ berichtet:

Es erreicht uns die traurige Nachricht, dass der 1933 geborene ehemalige Freiheitskämpfer Claudius Molling am 31. Dezember 1925 im Alter von 92 Jahren in Innsbruck verstorben ist. Unser Beileid gilt seiner Frau Herlinde.

Von links nach rechts: Der ehemalige Freiheitskämpfer Univ.-Prof. Dr. Erhard Hartung, Claudius Molling, Dr. Herlinde Molling.
Von links nach rechts: Der ehemalige Freiheitskämpfer Univ.-Prof. Dr. Erhard Hartung, Claudius Molling, Dr. Herlinde Molling.

Der berühmte verstorbene akademische Bildhauer, Maler und Restaurator hatte zusammen mit seiner Frau an der Planung und Vorbereitung der „Feuernacht“ von 1961 mitgewirkt, in welcher zahlreiche Hochspannungsmasten in Südtirol als Protest gegen die Fortsetzung der faschistischen Unterdrückungspolitik gesprengt worden waren.

Darüber hat seine Frau Herlinde dokumentarisch in einem Buch berichtet.

Das Ehepaar Molling hatte in zahlreichen Fahrten nach Südtirol in ihrem Auto erhebliche Mengen Sprengstoff über die Grenze geschmuggelt. Das war ein sehr mutiges Unterfangen gewesen in einer Zeit, in welcher die Carabinieri gefangene Südtiroler Freiheitskämpfer unbarmherzig folterten.

Dieses Bild hatte der Freiheitskämpfer Kurt Welser aufgenommen und zeigt Herlinde Molling mit ihrem Auto in der Gegen von Mühlbach in Südtirol, die einen Sack voll Sprengstoff nach Südtirol geschmuggelt hatte. (Bild: Ausstellung „BAS Opfer für die Freiheit“ in Bozen)
Dieses Bild hatte der Freiheitskämpfer Kurt Welser aufgenommen und zeigt Herlinde Molling mit ihrem Auto in der Gegend von Mühlbach in Südtirol, die einen Sack voll Sprengstoff nach Südtirol geschmuggelt hatte. (Bild: Ausstellung „BAS Opfer für die Freiheit“ in Bozen)
Einer der vielen in Südtirol gesprengten Hochspannungsmasten. (Bild: Archiv)
Einer der vielen in Südtirol gesprengten Hochspannungsmasten. (Bild: Archiv)

Claudius Molling hatte zusammen mit seiner Frau auch an dem Betrieb des geheimen Untergrundsenders „Radio Freies Tirol“ mitgewirkt, welcher für das Recht der Südtiroler auf Selbstbestimmung eintrat.

Bis zu seinem Tod hat sich der Verstorbene zu der Forderung nach Selbstbestimmung bekannt, von welcher nicht abgewichen werden dürfe.

Roland Lang
Obmann des „Südtiroler Heimatbunds“ (SHB)

Der ehemalige Freiheitskämpfer Univ.-Prof. Dr. Erhard Hartung erinnert sich:

Der aus allen Tiroler Landesteilen abstammende, in Innsbruck geborene und dort lebende, sehr bekannte Bildhauer, Restaurator Claudius Molling war zu Beginn der 1960er Jahre einer der aktivsten Südtiroler Freiheitskämpfer in Österreich. Er organisierte gemeinsam mit seinen Kameraden Prof. Dr. Helmut Heuberger, Dr. Heinrich Klier und Kurt Welser reichlich Sprengstoff. Diesen transportierte er über Jahre gemeinsam mit seiner Frau Herlinde unbehelligt in seinem Auto nach Südtirol, wo er selbst an zwei Sprengungen von Strommasten beteiligt war. Ob seinen sehr bedachten, gut organisierten Aktivitäten ist er weder in Österreich noch in Italien vor Gericht gestellt worden. Stets unterstützte er den Südtiroler Freiheitskampf und pflegte guten Kontakt zu Georg Klotz, Kurt Welser und Dr. Helmut Heuberger.

Von links nach rechts: Dr. Helmut Heuberger, Dr. Heinrich Klier, Kurt Welser, Georg Klotz
Von links nach rechts: Dr. Helmut Heuberger, Dr. Heinrich Klier, Kurt Welser, Georg Klotz
Die „Pusterer Buabn“ Siegfried Steger, Heinrich Oberleiter, Heinrich Oberlechner und Sepp Forer. (Bild aus „Domenica del Corriere“ vom 11. Juli 1967)
Die „Pusterer Buabn“ Siegfried Steger, Heinrich Oberleiter, Heinrich Oberlechner und Sepp Forer. (Bild aus „Domenica del Corriere“ vom 11. Juli 1967)

Claudius Molling unterstützte die nach Österreich geflüchteten und auch dort polizeilich gesuchten Pusterer Buabn, denen er zeitweise im eigenen Haus in Hötting Quartier bot.

Die gegen den Wunsch und Willen der Bevölkerung sowie entgegen dem international garantiertem Recht auf Selbstbestimmung auf Anordnung Roms mit bis zu 40.000 italienische Soldaten erfolgte koloniale Besetzung Südtirols kritisierte er während seines gesamten Leben. Die seit 1961 erfolgten, schweren Folterungen von inhaftierten Südtiroler Freiheitskämpfern durch Carabinieri, welche ungesühnt blieben, und die Ermordung von Luis Amplatz durch einen gekauften Kriminellen, erschütterten Claudius Molling ebenso, wie die politische Verfolgung der für Südtirol tätigen Aktivisten in Italien und in seinem Vaterland Österreich. Gemeinsam mit seiner Frau Herlinde hat er mit Historikern, Politikern und Südtirol-Aktivisten in Bozen (Unter den Lauben) eine permanente Ausstellung über die 1960er Jahre mitorganisiert um die Wahrheit der Südtiroler Zeitgeschichte allgemein, auch für Italiener, die darüber zum guten Teil nicht informiert sind, zugänglich zu machen. Diese Ausstellung wird mehrsprachig derzeit räumlich und zeitlich, bis auf den Tiroler Freiheitskampf unter Andreas Hofer (1809) erweitert. (Ausstellung „BAS Opfer für die Freiheit“, Lauben 9, I-39100 Bozen. Di. – Fr. 10–12 Uhr und 15–17 Uhr, Sa. 10–12 Uhr)

Am 14. April 2012 hatte das Ehepaar Molling in Bozen an dem „Freiheitsmarsch“ des „Südtiroler Schützenbundes“ teilgenommen. Dieses Bild zeigt sie inmitten der Schützen.
Am 14. April 2012 hatte das Ehepaar Molling in Bozen an dem „Freiheitsmarsch“ des „Südtiroler Schützenbundes“ teilgenommen. Dieses Bild zeigt sie inmitten der Schützen.
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Gedenken an Freiheitskämpfer Sepp Kerschbaumer

Der legendäre Freiheitskämpfer Sepp Kerschbaumer aus Frangart, der Begründer des „Befreiungsausschusses Südtirol“ (BAS), starb am 7. Dezember 1964 im Alter von 51 Jahren im Gefängnis von Verona den Herztod, für den wohl die vorher erlittene Folter mit ursächlich gewesen war.

Die Tiroler Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler und der österreichische Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Südtirolsprecher Christofer Ranzmaier
Die Tiroler Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler und der österreichische Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Südtirolsprecher Christofer Ranzmaier

 Am 8. Dezember 2025 fand eine große Gedenkfeier in St. Pauls in Südtirol statt, über welche die freiheitliche Tiroler Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler und der österreichische Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Südtirolsprecher Christofer Ranzmaier wie folgt berichten:

Sepp-Kerschbaumer-Gedenkfeier 2025

Sepp Kerschbaumer (Bild von R. Comploier)
Sepp Kerschbaumer (Bild von R. Comploier)
 In Innsbruck – aber auch in weiteren Tiroler Ortschaften wie Lienz und Eppan – wurde eine Straße nach dem BAS-Aktivisten Sepp Kerschbaumer in Anerkennung seines Einsatzes für Südtirol benannt.
In Innsbruck – aber auch in weiteren Tiroler Ortschaften wie Lienz und Eppan – wurde eine Straße nach dem BAS-Aktivisten Sepp Kerschbaumer in Anerkennung seines Einsatzes für Südtirol benannt.

„Keine Freiheit ohne Recht“

PAULS – Am Montag, den 8. Dezember 2025, versammelten sich – wie jedes Jahr – über 2.000 Schützen, Marketenderinnen, Tiroler Landsleute sowie Freunde Tirols aus dem gesamten deutschen Sprachraum in St. Pauls, um anlässlich des Todestages von Sepp Kerschbaumer all jenen Freiheitskämpfern zu gedenken, die sich in den 1950er- und 1960er-Jahren für ihre Heimat Südtirol und die Freiheit derselben eingesetzt haben. Die würdige Feier stand ganz im Zeichen von Freiheit, Selbstbestimmung, Gerechtigkeit und Heimatverbundenheit – Werte, für die auch Kerschbaumer und seine Mitstreiter unter Einsatz ihres Lebens eingetreten waren.

Die große Beteiligung zeigte eindrucksvoll, dass sein Vermächtnis und das dieser Generation bis heute weiterlebt. Denn viele Menschen verfolgen die aktuellen politischen Entwicklungen mit Sorge, aber auch mit Verantwortungsbewusstsein.

Frontabschreitung, Einmarsch und Heilige Messfeier

Schützen aus dem Passeiertal
Schützen aus dem Passeiertal

Die Feierlichkeiten begannen mit der Meldung der angetretenen Formationen und der anschließenden Frontabschreitung durch Bürgermeister Lorenz Ebner, die Landeskommandanten Mjr. Christoph Schmid, Mjr. Thomas Saurer und Mjr. Umberto Facchinelli sowie der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang. Die Musikkapelle St. Pauls führte die Formationen anschließend zum Gottesdienst im „Dom am Lande“.

Die Bundesleitung des „Südtiroler Schützenbundes“ (SSB) und die Ehrengäste beim Einmarsch in die Pfarrkirche
Die Bundesleitung des „Südtiroler Schützenbundes“ (SSB) und die Ehrengäste beim Einmarsch in die Pfarrkirche
Die Hl. Messe im „Dom auf dem Lande“, zelebriert von Pater Reinald Romaner
Die Hl. Messe im „Dom auf dem Lande“, zelebriert von Pater Reinald Romaner
Pater Reinald Romaner
Pater Reinald Romaner

Pater Reinald Romaner hob in seiner Predigt die Vorbildwirkung Sepp Kerschbaumers hervor, dessen Haltung und Opfermut bis heute Orientierung gebe. Kerschbaumers Verwurzelung im christlichen Glauben, seine Standhaftigkeit gegenüber staatlicher Willkür und seinen Opfermut für Volk, Heimat und Würde würden uns auch heute leiten.

Gedenkfeier am Friedhof – Gegenwart braucht Wahrheit

Nach dem Gottesdienst marschierten die Teilnehmer zum Friedhof, wo der Obmann des Südtiroler Heimatbundes Roland Lang in seiner Rede den Bogen von der historischen Verantwortung zur aktuellen politischen Lage Südtirols spannte.

Roland Lang bei seiner Ansprache
Roland Lang bei seiner Ansprache

Lang kritisierte die Autonomiereform, das Festhalten an kolonialistischen Ortsnamenerfindungen sowie die mangelnde Bereitschaft der Landespolitik, historische Zusammenhänge offen und klar zu benennen. Gerade in einer Zeit der Schnelllebigkeit, wo Vergangenes schnell in Vergessenheit gerät und in der Kompetenzen schleichend ausgehöhlt würden, brauche es eine Politik mit Rückgrat. Infolgedessen verwies Lang auf das Sprachbarometer, das zeige, dass innerhalb der italienischsprachigen Bevölkerung ein Umdenken einsetzen würde. In seinen Augen könne dies bei ehrlicher Auseinandersetzung ein Schritt hin zu einem respektvollen Zusammenleben auf Augenhöhe sein.

„Keine Freiheit ohne Recht, kein Rechtsstaat ohne Mut zur Wahrheit“

Gedenkredner Dr. Nicola Canestrini
Gedenkredner Dr. Nicola Canestrini

Auch die Ansprache des Strafverteidigers und Menschenrechtsexperten Dr. Nicola Canestrini, Ehrenkranzträger des Südtiroler Schützenbundes, leistete großen Anteil zu einer würdigen Veranstaltung. In seiner Rede forderte er eine vollständige juristische und historische Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen an Südtiroler Häftlingen in den 1950er- und 1960er-Jahren. Canestrini erinnerte daran, dass zahlreiche Südtiroler – darunter auch Sepp Kerschbaumer – Folter, Misshandlungen, Schlafentzug, Scheinhinrichtungen und entwürdigenden Haftbedingungen ausgesetzt waren. Diese Verbrechen seien dokumentiert, doch bis heute habe der italienische Staat dafür keine echte Verantwortung übernommen. Menschenrechte seien für ihn unabdingbar und es gibt keine Ausnahmen dafür.

„Ein demokratischer Staat zeigt Größe, wenn er das Handeln seiner eigenen Organe überprüft. Das Ausbleiben einer juristischen Aufarbeitung ist ein bleibender Schatten über dem Rechtsstaat. Menschenrechte sind unumstößlich und dürften politischer Opportunität nie geopfert werden“

 Ehrensalve und Kranzniederlegung

Im Anschluss an die Rede spielte die Musikkapelle St. Pauls am Grab Sepp Kerschbaumers das Lied vom „Guten Kameraden“. Die Ehrensalve wurde von der Schützenkompanie „Sepp Kerschbaumer“ Eppan unter Hauptmann Maximilian Schmid abgefeuert. Mit der Kranzniederlegung, der Tiroler Landeshymne und der österreichischen Bundeshymne fand dieser Teil der Gedenkfeier einen besonders würdigen Abschluss.

„Mut statt Gleichgültigkeit“ – Worte des Landeskommandanten

In seinen Schlussworten knüpfte Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid an die Ausführungen Canestrinis an. Er erinnerte daran, dass Rechtsstaatlichkeit immer wieder verteidigt werden müsse – gerade dann, wenn es politisch unbequem werde. Als mahnendes Beispiel nannte Schmid den Fall Luis Amplatz, dessen strafrechtliche Aufarbeitung durch eine gezielte Änderung der italienischen Strafprozessordnung verhindert worden sei. Dies zeige, wie schnell Wahrheit geopfert werde, wenn staatliche Interessen über Recht gestellt würden.

Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid
Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid

Schmid formulierte einen klaren Appell in drei Punkten: 1. Rechtsstaatlichkeit ist nicht verhandelbar, 2. Wahrheit darf nicht relativiert werden und 3. Menschenrechte gelten ohne Ausnahme. Er warnte weiters vor Gleichgültigkeit und vor „unheiligen Allianzen in Rom“, die für die deutsche und die ladinische Minderheit brandgefährlich seien. Selbstbestimmung bleibe daher kein historisches Relikt, sondern ein lebendiger Auftrag, der aus dem Vermächtnis der Freiheitskämpfer erwachse.

„Wir stehen heute hier im Gedenken an Menschen, die ihr Leben verloren haben, weil sie eine gerechte Zukunft für Tirol wollten. Ehre ihrem Andenken. Ehre für Tirol.“

Freiheit und Selbstbestimmung als bleibender Auftrag

Die Gedenkfeier in St. Pauls, getragen von Heimatbund, Schützen, patriotischen Vereinen sowie zahlreichen engagierten Bürgern und anwesenden Politikern aus Gesamttirol, machte deutlich, wie wichtig es ist, das Andenken an Sepp Kerschbaumer und seine Mitstreiter lebendig zu halten. Die Veranstaltung erinnerte daran, dass Autonomie, Frieden und Wohlstand nicht selbstverständlich sind, sondern auf dem Mut früherer Generationen beruhen. Erinnerung bedeutet Verantwortung – und Verantwortung verlangt Haltung. Auch und besonders von Akteuren in Politik und Öffentlichkeit heutzutage.

LAbg. Gudrun Kofler        NAbg. Christofer Ranzmaier

(Alle Bilder: Südtiroler Schützenbund (SSB) )

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Letzter Wunsch blieb unerfüllt: Hermine Orian wurde Staatsbürgerschaft verweigert

Die letzte Katakombenlehrerin Hermine Aloisia Orian, geb Mayr, ist im Alter von 106 Jahren am 15. Mai 2025 in Schenna in Südtirol von uns gegangen. Ihr letzter Wunsch, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten, wurde ihr verweigert.

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Andreas-Hofer-Feier in Südtirol – Ehrung des um Südtirol verdienten Österreichers Werner Neubauer

Die von dem „Südtiroler Schützenbund“ (SSB) veranstaltete große Andreas-Hofer-Landesgedenkfeier fand am 23. Februar 2025 bei dem Sandwirt, dem Geburtshaus von Andreas Hofer in St. Leonhard in Passeier, statt.

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Kompatscher: Kerschbaumer war Freiheitskämpfer!

Bild Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP): Dragan Tatic / Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres – https://www.flickr.com/photos/minoritenplatz8/22853450547/, CC BY 2.0, Link; Bildcollage: SID 

Am 8. Dezember 2024 hatten mehr als 2.000 Teilnehmer in St. Pauls in Kirche und auf dem Friedhof des von den Carabinieri 1961 schwer gefolterten und dann 1964 in der Gefangenschaft umgekommenen legendären Freiheitskämpfers Sepp Kerschbaumer gedacht.

Auf dieser Feier war über Lautsprecher eine über Mobiltelefon übertragene berührende Gedenkrede des im Exil lebenden Freiheitskämpfers Univ.-Prof. Dr. Erhard Hartung zu hören gewesen.

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Zum Jahresende – Rückblick – Ausblick

Bild: Dr. Franz Pahl ist Vorsitzender des SVP-Clubs der Altmandatare. Er tritt öffentlich für die Wiedervereinigung Südtirols mit dem Vaterland Österreich ein.

Wie steht es um Südtirol? Was wird die Zukunft bringen? Ein Rückblick und Ausblick, verfasst von dem ehemaligen SVP-Landtagsabgeordneten und Regionalratspräsidenten Dr. Franz Pahl.

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