Das Scheitern einer italophilen und chaotischen Landespolitik

Von Foto: Dragan Tatic, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, CC BY 2.0, Link

Vorwort von Georg Dattenböck

Vor sechs Monaten, am 5. September 2021, feierten sich einige Politiker wieder einmal selbst. Es jährte sich der 75. Jahrestag des Abschlusses des „Pariser Vertrages“ – nur magere 40 Schreibmaschinenzeilen umfassend! – zwischen dem unseligen Außenminister Karl Gruber und Alcide de Gasperi.

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Skizzen aus dem Passeyrthale vom Jahr 1828

Einleitung von Georg Dattenböck

Am 20. Februar jährte sich der 212. Todestag von Andreas Hofer. Erstaunlicherweise findet sich immer wieder noch Unbekanntes aus damaliger Zeit: Im digitalisierten „Album aus Österreich ob der Enns“ (Linz, 1843), fand ich einen bemerkenswerten Reisebericht: „Skizzen aus dem Passeyrthale“, verfaßt im Herbst 1828 von Carl F. Hock. Wer war dieser heute unbekannte Autor Hock? Das „Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich“ schrieb über Hock:

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Weihnachtsgrüße der SID-Redaktion!

2021 war sicherlich kein Jahr, welches man in guter Erinnerung behält. Die „Corona-Pandemie“ bringt die Welt im wahrsten Wortsinn außer Atem und die ärmeren Länder in schwere Not und sie wird uns auch 2022, auch bedingt durch Missmanagement, wohl weiter begleiten. Im Osten Europas droht nun die Gefahr eines Krieges.

Aber auch gute Freunde, Vorbilder für den Kampf um die Einheit des Landes Tirol haben uns verlassen, zuletzt der ehemalige Freiheitskämpfer Sepp Mitterhofer.

Wir müssen und dürfen die Hoffnung auf eine Wende zum Guten jedoch nie aufgeben! Die Gedanken des Arztes und Naturwissenschaftlers Ludwig Büchner (1824-1899) sind in ihrer astronomischen Tiefe eine Hilfe für die gequälte Seele, er schrieb: 

„Die Sterne, deren Licht uns mit Hilfe unserer besten Fernrohre eben noch sichtbar wird, schätzt man auf 2 bis 3000 Jahre Lichtzeit, d.h. der hinsterbende Strahl, der uns heute von ihrem Dasein Kunde gibt, hat seine Quelle ungefähr zu einer Zeit verlassen, als auf der Erde Homer dichtete oder als die großen Weisen Griechenlands lebten und lehrten. Und als vielleicht vor hundert Millionen Jahren die ersten oder frühesten Lebensformen auf der jugendlichen Erde zu keimen begannen, da ging von jenen fernsten Lichtnebeln der Lichtstrahl aus, der sich heute als Zeuge ihres Daseins in unser Auge senkt.“

 Wir danken all unseren vielen Lesern für ihre aufmunternden Zuschriften, für alle Spenden und wünschen Ihnen allen gesegnete Weihnachten, Gesundheit und Glück für das Jahr 2022!

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff

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Repression 1946 bis 1961 – Die Fortführung der Zwangsherrschaft in Südtirol

Ein neues zeitgeschichtliches Werk über Italiens Südtirol-Politik ist erschienen, welches nach Meinung des ehemaligen Landesrats, SVP-Generalsekretärs und Landeskommandanten des Südtiroler Schützenbundes, Dr. Bruno Hosp, als „beispielhafter Beitrag“ zur Landesgeschichte zu bezeichnen ist.

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Mussolini bleibt Ehrenbürger in zahlreichen italienischen Gemeinden

Bild Mussolini: Deutsches Historisches Museum, Berlin, Fotograf: Scherl, bearbeitet durch SID

Im Jahre 1919 hatte der ehemalige Sozialist Benito Mussolini die faschistische Bewegung gegründet, die ihre Bezeichnung von dem „fascio“ ableitete, dem italienischen Namen für das Rutenbündel mit der Doppelaxt, welches von den Amtsdienern getragen wurden, die Liktoren hießen. In der Regierungszeit des Faschismus ab 1922 hatten sodann zahlreiche Gemeinden in Italien den faschistischen Diktator Mussolini zu ihrem Ehrenbürger ernannt. Nach 1945 entzogen viele Gemeinden dem mittlerweile von kommunistischen Partisanen Getöteten gefahrlos die Ehrenbürgerschaft, eine beträchtliche Anzahl von Gemeinden hielt dieselbe aber weiterhin bis heute aufrecht.

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Gedenken an das vergessene Opfer einer Bluttat

Tafel auf einem Gedenkkreuz für Peter Wieland in Niederolang.

Vor 55 Jahren wurde am 28. September 1966 der 18jährige Bauernsohn Peter Wieland vom Zischtlerhof in Niederolang zu Grabe getragen. Er war das Opfer einer schrecklichen Bluttat geworden. Roland Lang, der Obmann des Südtiroler Heimatbundes (SHB), hat dazu eine Dokumentation verfasst, die wir hier wiedergeben.

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