Vor 60 Jahren leitete ein bewegendes Ereignis das Ende einer gegenüber Südtirol Jahrzehnte lang geübten Zuwanderungs- und Entnationalisierungspolitik Roms ein. Der von ehemaligen Freiheitskämpfern und politischen Häftlingen gegründete „Südtiroler Heimatbund“ (SHB), der für die Landeseinheit Tirols eintritt, hat nachstehende Dokumentation veröffentlicht:
Ein Gewerkschafter und Arbeiterkammerfunktionär als bedeutender Zeithistoriker
Es ist nicht alltäglich, dass ein ehemaliger Gewerkschafter und Arbeiterkammerfunktionär als Zeithistoriker bedeutende wissenschaftliche Wegmarkierungen setzt. Der aus einer Bozner Arbeiterfamilie stammende Günther Rauch tut dies mit seinen Forschungsergebnissen.
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Die Nibelungenhandschrift I und die mittelalterliche Adelskultur im Vinschgau
Blatt Nr.- 17r der Nibelungenlied-Handschrift I – Die Handschrift war 1797 im Besitz des Karl Graf Mohr. Daß er sie auch gelesen hat, beweisen Einträge, die er ohne Scheu vor dem Wert und der Einzigartigkeit der alten Handschrift dort eigenhändig gemacht hat.
Vorwort des Herausgebers Georg Dattenböck:
Daß wir die hervorstechende Arbeit von Dr. Georg Mühlberger hier abdrucken dürfen, verdanken wir Herrn Hubert Giesriegl, Herausgeber des vierteljährlichen Periodikums „Südtirol in Wort und Bild“ (www.deleatur.com ), wo dieser Beitrag in der Ausgabe Nr. 4/2003 erstmals erschienen ist.
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Vor 100 Jahren: „Bozner Blutsonntag“ – schweres Unheil kündigte sich an
Der „Südtiroler Heimatbund“ (SHB), eine von ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfern und politischen Häftlingen gegründete, Vereinigung, die für die Selbstbestimmung Südtirols eintritt, hat mit nachstehender Presseaussendung an ein ebenso bedeutsames wie trauriges Ereignis in der Geschichte des Landes erinnert.
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Der „verworfene Rebellen-Chef“ Josef Speckbacher
Josef Speckbacher mit einem Steckbrief aus dem Jahre 1813 (Bildkomposition: SID)
Ein historischer Bericht von Georg Dattenböck anläßlich des Todestages von Josef Speckbacher am 28. März.
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Österreichische Bundesregierung soll Farbe bekennen!
Bild Parlament: Thoodor (talk) via wikipedia.org, CC BY-SA 3.0 at, Link
Am 24. Februar 2021 reichten der FPÖ-Südtirolsprecher Peter Wurm und weitere FPÖ-Nationalratsabgeordnete drei parlamentarische Anträge an die österreichische Bundesregierung ein, deren Inhalt in Wien für Kopfschmerzen sorgen wird:
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Gedenken an Peter Mayr
Jedes Jahr gedenken wir am 20. Februar des Todestages von Andreas Hofer im Jahr 1810. Am gleichen Tag und fast zur gleichen Stunde wurde, unweit der Talferbrücke in Bozen, Andreas Hofers enger Kampfgefährte Peter Mayr, der „Wirth an der Mahr“, ebenfalls erschossen. Diesem redlichen und unbeugsamen Mann, der zu Unrecht weitgehend in Vergessenheit geraten ist, ist die nachstehende Dokumentation gewidmet. „Gedenken an Peter Mayr“ weiterlesen
„Ich Kerschbaumer“ – Erlebbare Geschichte im Internet
Josef Kerschbaumer, Landwirt und Kaufmann in Frangart, hatte angesichts der Entrechtung und Unterdrückung seiner Volksgruppe Ende der 1950er Jahre den „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS) gegründet, welcher dann 1961in der „Feuernacht“ die Protestanschläge gegen Strommasten durchführte, nachdem Rom ein Vertreibungsgesetz gegen unbotmäßige Südtiroler im Parlament beschließen wollte.
Das Vertreibungsprojekt landete auf dem Müllhaufen der Geschichte und letztendlich konnte 1969 eine wesentlich verbesserte Autonomie für Südtirol erreicht werden. Sepp Kerschbaumer aber war mit vielen seiner Kameraden verhaftet und schrecklich gefoltert worden. Er verstarb am 7. Dezember 1964 im Kerker von Verona.
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Gedenken an den Freiheitskämpfer Georg Klotz
Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung und Fraktionssekretär der Landtagspartei „Süd-Tiroler Freiheit“ im Landtag und Regionalrat hat dieser Tage einen berührenden Nachruf auf den Freiheitskämpfer Georg Klotz veröffentlicht.
Die „Süd-Tiroler Freiheit“ ist nicht nur eine wahlwerbende Partei, sondern auch eine ideelle Bewegung, welche im Herbst 1989 u.a. von Dr. Eva Klotz, der Tochter von Georg Klotz, und dem Landesrat Dr. Alfons Benedikter, gegründet um für die Unabhängigkeit Süd-Tirols von Italien einzustehen. Sie vertritt bis heute den Freiheitsgedanken, für den Georg Klotz vielfach das Leben aufs Spiel gesetzt hatte.
Wir bringen diesen Nachruf, ergänzt durch einige historische Bilder:
Die CIA und der Südtiroler Freiheitskampf
Von links nach rechts: Bacher, Molden, Pfaundler.
Im letzten SID war ein mit Recht Aufsehen erregende Buch vorgestellt worden. Christoph Franceschini: „Geheimdienste, Agenten, Spione. Südtirol im Fadenkreuz fremder Mächte“, Bozen 2020
Der Leser wird in diesem Buch damit konfrontiert, dass die USA anfangs den „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS) duldeten und sogar unterstützten. Sie taten dies über Mittelsmänner, die für sie aus voller Überzeugung im Kampf gegen den Kommunismus tätig waren, mit derselben Überzeugung und Kraft aber auch für die Freiheit Südtirols eintraten. Dieser Aspekt wird nachstehend hier noch ausführlicher behandelt:
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