Der „Codice Rocco“
Der italienische König Vittorio Emanuele III. saß in aufmerksamer Haltung hinter seinem Arbeitstisch. Man schrieb den 19. Oktober des Jahres 1930, des achten Jahres der faschistischen Machtergreifung.
Der italienische König Vittorio Emanuele III. saß in aufmerksamer Haltung hinter seinem Arbeitstisch. Man schrieb den 19. Oktober des Jahres 1930, des achten Jahres der faschistischen Machtergreifung.
Bild: Kanonikus Michael Gamper – ein guter „Gute Hirte“ Tirols und ein Kämpfer für die Rechte seines Volkes
Die Weigerung des Nordtiroler Diözesanadministrators und möglichen Bischofs von Innsbruck, Monsignore Mag. Bürgler, eine Tafel zur Erinnerung an den selbstlosen christlichen Blutzeugen Franz Innerhofer christlich segnen zu lassen, hat in Nord- und Südtirol große Bestürzung unter zahlreichen Gläubigen hervorgerufen.
„Die „Guten Hirten“ Tirols in Not und Bewährung“ weiterlesen
Foto: Erich Staudinger
Ich möchte dieser Ausgabe des SID vier Sätze voranstellen:
„Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben, bewahret sie!“ (Friedrich Schiller)
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Grundgesetz der BRD, Artikel 1)
Mord verjährt nicht (Strafgesetzbuch)
„Du sollst nicht morden“ (Bibel)
„Ein Denkmal in Innsbruck für das erste Todesopfer des Faschismus in Südtirol“ weiterlesen
Am 24. April 1921 wurde in Bozen der Marlinger Lehrer und Schulleiter Franz Innerhofer von Faschisten ermordet. Dieser Tag ging in die Geschichte als „Bozner Blutsonntag“ ein.
„Der „Bozner Blutsonntag“ und die Ermordung des Lehrers Franz Innerhofer“ weiterlesen
1971: Anbringung einer Gedenktafel am Ansitz Stillendorf
Im Jahre 1971 brachte der „Heimatschutzverein Bozen“ am Tatort, in dem Hausflur des Ansitzes Stillendorf in Bozen, eine Gedenktafel an. Seitdem fanden dort immer wieder Gedenkfeiern statt.
„Wie des Opfertodes Franz Innerhofers bisher gedacht wurde“ weiterlesen
Gebet für die faschistischen Opfer sowie Segnung des Denkmals und der Gläubigen verweigert
Anfang April 2017 versuchte Alois Wechselberger MAS aus Schwaz in Nordtirol, in Absprache mit dem „Andreas Hofer-Bund“, einen Beitrag zur Wiedererrichtung der Gedenktafel für den 1921 von den Faschisten in Bozen ermordeten Marlinger Lehrer Franz Innerhofer zu leisten.
Blick über das Etschtal
Das verbissene Bemühen italienischer Regierungskreise und Parteien, die von dem Faschisten Ettore Tolomei erfundenen italienischen Orts- und Flurnamen womöglich in vollem Umfang als amtlich gültige Bezeichnungen beizubehalten, veranlasste den „Südtiroler Heimatbund“ (SHB), auf seiner Internetseite nachstehenden Beitrag zu veröffentlichen, den der SID hiermit dankend übernimmt:
„Dokumentation: Tirol als Kernland deutscher Kultur“ weiterlesen
Leifers: Amtliche Jubelfeier für die Zugehörigkeit Südtirols zu Italien
Die südlich von Bozen am linken Ufer der Etsch gelegene Gemeinde Leifers war ursprünglich ein kleines Dorf, in welchem im Jahre 1777 laut damaligem Steuerkataster noch kein einziger Italiener ansässig war. Der Steuerkataster aus der Zeit der Kaiserin Maria Theresia verzeichnete im Viertel Leifers 31 Höfe und Häuser, die alle deutsche Namen trugen.
„Ein scharfer nationalistischer Wind weht in Italien“ weiterlesen
Italienischer Nationalismus von „links“
In Italien lassen sich extrem nationalistische Positionen nicht einfach der „rechten“ Seite eines gesellschaftlichen Links-Rechts-Schemas zuordnen. Vielmehr ziehen sich diese Einstellungen parteienübergreifend quer durch die gesamte Gesellschaft und man findet sie auch stark ausgeprägt im linken politischen Spektrum.
„Ein „Verbündeter“ der „Südtiroler Volkspartei“ fordert die Abschaffung der Autonomie“ weiterlesen
Die Offenbarung der Gesinnungen auf den Andreas Hofer-Feiern
Wie kann man des Freiheitshelden Andreas Hofer gedenken, ohne sich zu Freiheit, Selbstbestimmung und Landeseinheit in der heutigen Zeit zu bekennen?
Einige Politiker haben sich in diesem Jahr anlässlich der Gedenkfeiern mit dieser Frage auseinander gesetzt und sind zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangt.