Weihnachtsgrüße der SID-Redaktion!

2021 war sicherlich kein Jahr, welches man in guter Erinnerung behält. Die „Corona-Pandemie“ bringt die Welt im wahrsten Wortsinn außer Atem und die ärmeren Länder in schwere Not und sie wird uns auch 2022, auch bedingt durch Missmanagement, wohl weiter begleiten. Im Osten Europas droht nun die Gefahr eines Krieges.

Aber auch gute Freunde, Vorbilder für den Kampf um die Einheit des Landes Tirol haben uns verlassen, zuletzt der ehemalige Freiheitskämpfer Sepp Mitterhofer.

Wir müssen und dürfen die Hoffnung auf eine Wende zum Guten jedoch nie aufgeben! Die Gedanken des Arztes und Naturwissenschaftlers Ludwig Büchner (1824-1899) sind in ihrer astronomischen Tiefe eine Hilfe für die gequälte Seele, er schrieb: 

„Die Sterne, deren Licht uns mit Hilfe unserer besten Fernrohre eben noch sichtbar wird, schätzt man auf 2 bis 3000 Jahre Lichtzeit, d.h. der hinsterbende Strahl, der uns heute von ihrem Dasein Kunde gibt, hat seine Quelle ungefähr zu einer Zeit verlassen, als auf der Erde Homer dichtete oder als die großen Weisen Griechenlands lebten und lehrten. Und als vielleicht vor hundert Millionen Jahren die ersten oder frühesten Lebensformen auf der jugendlichen Erde zu keimen begannen, da ging von jenen fernsten Lichtnebeln der Lichtstrahl aus, der sich heute als Zeuge ihres Daseins in unser Auge senkt.“

 Wir danken all unseren vielen Lesern für ihre aufmunternden Zuschriften, für alle Spenden und wünschen Ihnen allen gesegnete Weihnachten, Gesundheit und Glück für das Jahr 2022!

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff

Repression 1946 bis 1961 – Die Fortführung der Zwangsherrschaft in Südtirol

Ein neues zeitgeschichtliches Werk über Italiens Südtirol-Politik ist erschienen, welches nach Meinung des ehemaligen Landesrats, SVP-Generalsekretärs und Landeskommandanten des Südtiroler Schützenbundes, Dr. Bruno Hosp, als „beispielhafter Beitrag“ zur Landesgeschichte zu bezeichnen ist.

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Mussolini bleibt Ehrenbürger in zahlreichen italienischen Gemeinden

Bild Mussolini: Deutsches Historisches Museum, Berlin, Fotograf: Scherl, bearbeitet durch SID

Im Jahre 1919 hatte der ehemalige Sozialist Benito Mussolini die faschistische Bewegung gegründet, die ihre Bezeichnung von dem „fascio“ ableitete, dem italienischen Namen für das Rutenbündel mit der Doppelaxt, welches von den Amtsdienern getragen wurden, die Liktoren hießen. In der Regierungszeit des Faschismus ab 1922 hatten sodann zahlreiche Gemeinden in Italien den faschistischen Diktator Mussolini zu ihrem Ehrenbürger ernannt. Nach 1945 entzogen viele Gemeinden dem mittlerweile von kommunistischen Partisanen Getöteten gefahrlos die Ehrenbürgerschaft, eine beträchtliche Anzahl von Gemeinden hielt dieselbe aber weiterhin bis heute aufrecht.

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Gedenken an das vergessene Opfer einer Bluttat

Tafel auf einem Gedenkkreuz für Peter Wieland in Niederolang.

Vor 55 Jahren wurde am 28. September 1966 der 18jährige Bauernsohn Peter Wieland vom Zischtlerhof in Niederolang zu Grabe getragen. Er war das Opfer einer schrecklichen Bluttat geworden. Roland Lang, der Obmann des Südtiroler Heimatbundes (SHB), hat dazu eine Dokumentation verfasst, die wir hier wiedergeben.

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Hermine Orians Wunsch nach österreichischer Staatsbürgerschaft bleibt unerfüllt

Bild: Hermine Orian

In diesem „SID“ muss ein äußerst bedrückender Vorgang geschildert werden: die inzwischen im 103. Lebensjahr stehende Frau Hermine Orian, die während der Faschistenzeit in ständiger Gefahr als „Katakomben“-Lehrerin tätig war, wünscht sich nichts sehnlicher, als die österr. Staatsbürgerschaft wieder zu erlangen.

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Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler von Kanzler Kurz beerdigt

Italien hat im Jahre 1992 und erneut im Jahr 2006 mit Gesetzen bekräftigt, dass Angehörige der italienischen Minderheit in Kroatien und Slowenien auch die italienische Staatsbürgerschaft als Doppelstaatsbürgerschaft erhalten können. Die österreichischen Freiheitlichen fordern das gleiche Recht für die Südtiroler

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Mehrheit der Italiener für Abschaffung der faschistischen Ortsnamensgesetzgebung in Südtirol

Bild Ortstafel: Südtiroler Schützenbund

Traurige Jubiläen als Anlass für eine repräsentative Meinungsumfrage mit Aufsehen erregendem Ergebnis

Vor 98 Jahren trat am 23. März 1923 das von dem faschistischen Diktator Benito Mussolini und dem italienischen König unterzeichnete Königliche Dekret Nr. 800 in Kraft, welches den Südtiroler Gemeinden amtliche italienische Namen verpasste, die zum Großteil von dem faschistischen Ortsnamensfälscher und pseudowissenschaftlichen Scharlatan Ettore Tolomei frei erfundenen worden waren. 1940 sollte ein Mussolini-Dekret diese Rechtslage nochmals bestätigen und an die 8.000 zum größten Teil erfundene italienische Orts- und Flurnamen als verbindlich und amtlich erklären.

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Wolfgang Mozarts drei Reisen von Salzburg durch Tirol nach Italien

Wo ist Dein Grab? Wo duften die Cypressen?
Wo prangt der wappenstolze Marmorstein?
Hat denn die Welt den heil‘gen Ort vergessen,
der Deine Hülle schließt im Dunkel ein?

(Georg Nikolaus Nissen: „Biographie W. A. Mozart’s“, Anhang, Leipzig 1828. Georg Nikolaus Nissen, * 22. Januar 1761 in Haderslev, † 24. März 1826 in Salzburg, war ein dänischer Diplomat und früher Mozart-Forscher. Als Ehemann von Mozarts Witwe Constanze wurde er zu einem der ersten Mozart-Biographen.)

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